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Molekulare Zellbiologie

(Modulnummer MT.2.204)


ModulkoordinatorProf. Antje Burse
SemesterWS/SS
Häufigkeitjedes Studienjahr
Dauer2 Semester
SpracheDeutsch
ECTS Credits6

Verwendbarkeit des Modules


Inhalt


Vorlesung:

Engineering höherer Zellen zur

  1. Produktherstellung
  2. molekularen Diagnostik und
  3. Ausgangsmaterial für Gewebe-Technologie

Praktikum:

Das Praktikum ist als integriertes Praktikum mit dem Protein-Engineering konzipiert. Am biologisch grundlegenden Vorgang der Endozytose werden der Einsatz von spezifischen Wirkstoffen und die Aktindynamik studiert. Besondere Berücksichtigung findet das targeting und die Transfermöglichkeiten mit Hilfe von Nanopartikeln. Das Praktikum Molekulare Zellbiologie schafft die Voraussetzung und Ergänzung für den Einsatz von Engineering-Proteinen in der modernen Wirkstoffforschung. Die Experimente wurden ausgearbeitet und praktisch durchgeführt in Kooperation mit dem Institut für Molekulare Zellbiologie (Direktor Prof. Dr. R. Wetzker) und des onkologischen Labors der FSU (Leiter Dr. J. Clement). Zur weiteren theoretischen und praktischen Unterstützung des Praktikums im Masterstudiengang durch das Forschungszentrum für Molekulare Biomedizin und dem Onkologischen Forschungslabor am Klinikum der FSU liegen jeweils Vertragsentwürfe vor, die bei Umsetzung ein höchstmögliches Niveau der künftigen Ausbildung absichern.
Eine wichtige methodische Erweiterung des Praktikums für den Einsatz viraler Vektorsysteme ist seit 2002 geplant und kann erfolgen bei Realisierung der Sicherheitsstufe S2 im künftigen Labor in Halle 4. Die notwendige Genehmigung der Arbeiten nach den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes für Prof. Reichardt durch das Voraussetzung gilt auch für die Transferreaktionen von Protein-Engineering-Konstruktionen, die im Praktikum Protein-Engineering geplant sind.

Das Praktikum setzt die grundlegenden Kenntnisse aus der Bachelor-Ausbildung – Grundlegende Techniken der Kultivierung von höheren Zellen – voraus. Der Aufbau eines zellulären Testsystems für Wirkstoffe am Beispiel der Endozytose wird durchgeführt mit

  1. adhärent wachsender Zellen (HBMEC) und
  2. Suspensionszellen humaner Herkunft (U937)

Quantitative Messung von potentiellen Pharma-Wirkstoffen als

Qualifikationsziele


Das Fach vermittelt die neuen Möglichkeiten der Anwendung der molekularen Zellbiologie zur Produktbildung bzw. molekularen Diagnostik und Therapie in der Biotechnologie.
Praktische Möglichkeiten der Gewinnung primärer Zellen und Darstellung ethischer Probleme sowie die gesetzlichen Grundlagen zur Stammzellproblematik werden diskutiert. Weitere Inhalte praktischer Ingenieursarbeit: Möglichkeiten der Entwicklung und quantitativen Messung von spezifischen Wirkstoffen an molekularen Targets humaner Zellen, Stimulation und Ausrichtung der Zelldifferenzierung und weitere Anwendungen in der modernen Gewebe-Technologie.
Das Praktikum führt zur Anwendung der in der Bachelorausbildung vermittelten grundsätzlichen Techniken der Kultivierung adhärent wachsender Zellen und Suspensionszellen humaner Herkunft. Die Wirkung von Inhibitoren und Stimulatoren von spezifischen Signalmolekülen wird am zellulären Monitoring-System gemessen. Als Beispiel der modernen Verknüpfung des Protein-Engineering mit der molekularen Zellbiologie werden die aktive und die inaktive Form der Rho-GTPase im pull down-Assay quantitativ gemessen.

Lehr- und Lernformen


Teil 1Teil 2
Vorlesung (SWS)20
Übung (SWS)10
Praktikum (SWS)02
gesamt (SWS)32

Voraussetzungen/Vorkenntnisse


Kenntnisse aus den Grundlagen der Molekularen Zellbiologie.

Voraussetzungen für die Vergabe von ECTS Credits


Schriftliche Prüfungsleistung (90 min.), Laborschein

(Klausur im WS, Laborschein im SS)

Arbeitsaufwand (workload)


Präsenzstunden (h)75
Selbststudium (h)105
Gesamtzeitaufwand (h)180

Lehrmaterialien


Vorlesungsskript aus Intranet der EAH, Praktikumsanleitung aus Intranet der EAH, Sonderdruck

Literaturangaben


Alle Angaben auf dieser Website sind ohne Gewähr. Rechtsverbindlich sind ausschließlich die Prüfungs- und Studienordnungen im jeweiligen Verkündungsblatt.